Im fünften Teil meiner Denkmalschutz-Serie: Was verrät eine 500 Jahre alte Wand über die Geschichte eines Hauses? In diesem Video schaue ich mir mit dir gemeinsam eine Wand in einem denkmalgeschützten Gebäude an, dessen älteste Teile aus dem 14. Jahrhundert stammen. An einer einzigen Wandstelle finden sich Materialien aus mehreren Jahrhunderten: altes Holz, später ergänzter Stein, Stroh als Halt für den Putz und historische Drahtputzträger.
Grundsätzlich gilt die Forderung des Denkmalamts, diese Materialien so weit wie möglich zu erhalten. Wo sie nicht mehr tragen, werden sie behutsam abgeklopft und fachgerecht neu aufgebaut, etwa bei der Gaubenwand, die zusätzlich von außen gedämmt wird. Dabei wird jede Stelle im Gebäude individuell bewertet und gelöst. Auch die Frage nach Holzwürmern in einem so alten Haus kommt zur Sprache.
Auch dieser Teil der Serie zeigt damit, wie sich der Erhalt historischer Bausubstanz und eine energetische Modernisierung miteinander verbinden lassen.
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